10 Jahre Rotary-Vogelfutter „Meisenglück“

Wilhelmshavener Serviceclub unterstützt seit 2010 die Wohnungslosenarbeit der Diakonie

Das Rezept ist geheim, die Herstellung exklusiv - und der Erfolg bemerkenswert. Seit inzwischen zehn Jahren produzieren die Mitglieder des Rotary-Clubs Wilhelmshaven jeweils in der Vorweihnachtszeit das spezielle Vogelfutter „Meisenglück“ und unterstützen mit dem Verkaufserlös die Wohnungslosenarbeit des Diakonischen Werks in Wilhelmshaven.

Seit 2010 wurde jeweils ein Weihnachtsfestessen für Wohnungslose im Tagesaufenthalt der Diakonie finanziert. Zu der weihnachtlichen Unterstützung der Rotarier gehörten außerdem die Beteiligung an einem Brunch im Advent sowie an der Füllung und Verteilung von Weihnachtstüten an Wohnungslose.  

Initiator des Projektes ist der Wilhelmshavener Arzt Dr. Wolfgang Handt, der von einer Patientin das besondere Vogelfutterrezept erhielt und dann seinen Freunden im Rotary-Club vorschlug, in einer Gemeinschaftsaktion größere Mengen des Futters zu produzieren, um den Erlös dann einem guten Zweck zufließen zu lassen.

Schnell war damals der Name „Meisenglück“ gefunden, und aus der ersten Idee entwickelte sich ein Erfolgsprojekt. Jeweils vor Weihnachten treffen sich seitdem Rotarier, um das Futter zu mischen und in Ein-Kilo-Tüten abzufüllen.

In diesem Jahr ist coronabedingt vieles anders. So wurde das „Meisenglück“ unter strengen Hygieneregeln von einem kleinen Team aus zwei Familien abgefüllt - und ein Weihnachtsfestessen für Wohnungslose wird es angesichts der andauernden Corona-Krise nicht geben können. Dennoch wollen die Wilhelmshavener Rotary-Mitglieder die Wohnungslosen nicht im Stich lassen und helfen der Diakonie mit einer Spende bei der Finanzierung der Weihnachtstüten.

Michael Stern, Präsident des Rotary-Clubs, unterstreicht die Bedeutung des Projektes für den Club: „Es ist uns ein Herzensanliegen, in unserem Club nicht nur die Freundschaft untereinander zu pflegen, sondern auch Gutes zu tun.“ Und John Niemann, Vorsitzender des Rotary-Sozialfonds ergänzt: „Gerade in diesen Zeiten sollte jeder, dem es möglich ist, sich stark machen für die Schwachen in unserer Gesellschaft.“   

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